Tödliche Energie

von Jan Bergrath

Kontrast Verlag
ISBN 978-3941200012
Preis € 9,90

„Ich bin jetzt in Berlin. Wenn mir etwas zustoßen sollte, geh bitte zur Polizei.“, lautet ihr letzter Anruf.
Bernhardt Brandt ist freier Journalist. Mitte März 2007 schreibt auch der Mittvierziger über den Klimawandel und umstrittene Gegenmaßnahmen wie die Verklappung von Kohlendioxid tief in der Erde. In Berlin trifft er sich mit einem alten Freund in der Ständigen Vertretung, der Kölschkneipe im Regierungsviertel, während in der Hauptstadt die Vorbereitungen zur 50-Jahr-Feier der EU heiß laufen. Brandt wird Zeuge, wie eine mutmaßliche Drogentote auf der Damentoilette der Kneipe aufgefunden wird. Kurz zuvor hat er die junge Frau am Nebentisch noch im Gespräch mit einem Mann gesehen, der nun verschwunden ist. Für ihn sah sie nicht wie eine Heroinabhängige aus. Ihm kommen Zweifel. Auch an der Arbeit der überlasteten Berliner Kriminalpolizei.

Durch ein Telefonat findet er heraus, dass die Tote eine Praktikantin im Brüsseler EU-Parlament war und vor ihrem Treffen mit dem Unbekannten ihrer Freundin eine seltsame Nachricht auf der Mailbox hinterlassen hat. Brandt beginnt zu recherchieren, während er weiter den Hype um einen kleinen Eisbären namens Knut und die Vorbereitungen für das Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs beobachtet.
Er wittert eine heiße Geschichte, fährt nach Brüssel – und fühlt sich verfolgt. Doch erst als der grüne Abgeordnete, den er besuchen will, kurz vor dem Treffen aus dem neunten Stock durch ein Glasdach in die Cafeteria des Parlaments fällt, merkt Brandt die tödliche Gefahr, in die er sich begeben hat. Denn er schürt ein Feuer, das andere längst gelegt haben …