Malz und Totschlag
Malz und Totschlagvon Günther Thömmes (Hg.)
Gmeiner
ISBN 978-3839211878
Preis 11,90 €
Kleine Morde unter Bierfreunden
Bier, ein Getränk, das allerhand Stoff für spannende Geschichten bietet – das weiß Günther Thömmes, Autor von drei Bierbrauer-Romanen und Herausgeber der vorliegenden Anthologie, schon lange. Dass auch Bier und Krimis wunderbar zusammenpassen, beweist dieser Band, in dem bekannte Krimiautoren aus Deutschland und Österreich prickelnd-spannende Krimis rund um das Thema Bier präsentieren.
Die Autoren: Eva Almstädt, Hildegunde Artmeier, Christoph Badertscher, Hermann Bauer, Raoul Biltgen, Marcus Imbsweiler, Kurt Lehmkuhl, Julian Letsche, Gerhard Loibelsberger, Nora Miedler, Mona Misko, Sabina Naber, Claudia Puhlfürst
Claudia Rossbacher, Claudia Schmid, Harald Schneider, Susanne Schubarsky, Franziska Steinhauer, Günther Thömmes, Sepp Wejwar, Günter Zäuner. Vormord von Conrad Seidl
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Günther Thömmes ,
Jahrgang 1963, aus Bitburg/Eifel. Gelernter Brauer und Mälzer ebendort, Studium zum Dipl-Braumeister in Freising-Weihenstephan. Nach fast 20 Weltreisen in Sachen Bier und Brauereien (Planung, Beratung, Belieferung & Erste Hilfe) hat er sich im Frühjahr 2010 mit einer kleinen Ökobrauerei, der BIERZAUBEREI, selbstständig gemacht. Verheiratet, ein Kind, lebt in Österreich in der Nähe von Wien. Neben vielen Fachartikeln und einem Bier-Lexikon erschien 2008 sein erster Kriminalroman: “Der Bierzauberer”. Im Februar 2009 erschien “Das Erbe des Bierzauberers”, der historische Kriminalroman zum Reinheitsgebot für Bier. Im Juli 2010 erschien, wieder im Gmeiner-Verlag, der dritte Teil der Bierzauberer-Saga (Gesamtauflage der 3 Bücher: 20.000 Exemplare): “Der Fluch des Bierzauberers”.
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Drei Fragen an Günther Thömmes
Wann begann Ihre kriminelle Laufbahn?
Im richtigen Leben: Mit einer richterlichen Ermahnung für den Diebstahl eines Tornetzes für unsere Fussball-Strassenmannschaft vor ca. 35 Jahren.
Im Buch: Vor etwa 10 Jahren, mit der Überlegung, wie man einen Menschen mit gepanschtem Bier vergiften kann.
Wie viele Verbrechen gehen auf Ihr Konto?
Einige, die verteilen sich aber auf 7 Jahrhunderte, zählen also praktisch nicht und sind alle schon verjährt.
Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen?
Prost!
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Was Sie in “Malz und Totschlag” erwartet:
Nach einem launigen VORMORD des Bierpapstes Conrad Seidl startet Eva Almstädt mit der „Bier-Entjungferung“ eine tödliche Bierwette. Hildegunde Artmeiers Protagonistin ist nicht sicher, ob man mit „Bierbraten für den Märchenprinzen“ den richtigen Schwiegersohn bekommt. Christoph Badertscher zündet ein „Feuerwerk“, bei dem eine Hochzeitsfeier gründlich schief geht. Bei Hermann Bauer finden zwei Freunde durch die Marke „Labatt Blue“ heraus, dass sie doch nicht so gut befreundet sind, wie sie dachten. Raoul Biltgen entführt in „ GAUDEAMUS IGITUR“ in eine furchtbare, bierige, ländliche Idylle. Marcus Imbsweiler berichtet über einen todbringenden „Bockbieranstich“. Kurt Lehmkuhls Brauer erfährt mit seiner eigenen Brauerei „Genuss und Verdruss“ zu Genüge. Julian Letsche unternimmt „Eine mörderische Bierreise“ nach Salzburg und Tschechien. Gerhard Loibelsberger läßt seinen Ermittler Nebycha beim „Bierboykott“ im Wien des Jahres 1911 ermitteln. Nora Miedler zeigt tödliche Einblicke in die Wahl der Bierkönigin „Miss Mömsel“. Bei Mona Misko nehmen zwei Damen den Namen des Bieres „Kyritzer Mord und Totschlag“ allzu wörtlich. Sabina Naber taucht mit „Einer hat immer den Schwarzen Peter“ in die Abgründe der Gastronomie ein. Claudia Puhlfürst liefert eine spannende, unterhaltsame Reportage über den sächsischen Bier-Contest: „Am Anfang war das Bier“. Claudia Rossbacher feiert einen tödlichen „Feierabend“. Claudia Schmid glaubt in „Ein Pfiff, bitte!“, anhand der Bierbestellung einen Mörder zu erkennen. Vor Harald Schneiders legendärem Kommissar Paltzki ist nicht mal Salzburg sicher: „Piefkes Rache – Kommissar Palzki ermittelt in Österreich“. Für Susanne Schubarsky gehört zu einer Entführung – wenn schon kein Sex, dann wenigstens Bier: „Jacqueline und Kevin, geile Unterwäsche und gutes Bier, ein Mord, kein Sex“. Bei Franziska Steinhauer können Sie mehr über gruselige Rezepte mit „Biertunke“ erfahren, als Ihnen lieb sein wird. Günther Thömmes‘ „Oktoberfest“ spielt in einer wenig bierigen, freudlosen Zukunft. Biersommelier Sepp Wejwar liefert mit „So eine Art Erlösung“ ein beachtliches Krimidebüt ab. Und Günther Zäuner fragt sich zum Abschluss, was eine Bierpreiserhöhung um „200 Prozent“ bei den Biertrinkern Wiens auslösen würde.
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