Wissenswertes und Interessantes, Recherchemethoden und -ergebnisse – Einblicke in die Krimiwelt und die Welt ihrer Autoren.

Mal unterstellt, Ästhetik sei immer auch eine Frage der Moral, wie viel Moral verträgt die Ästhetik? Anders gefragt: Korrumpiert falsche Moral nicht zwangsläufig die Ästhetik und zwingt uns genau das zu produzieren, was wir Kitsch nennen?
Unlängst lauschte ich einer Podiumsdiskussion unter Schriftstellern. Es ging um Gewalt in der Kriminalliteratur: Wie stellt man derlei dar? Wer stellt es wie dar? In welcher Art von Verpackung? Schreiben Frauen darüber anders als Männer, und wenn ja, warum?
Mehr als ein weites Feld. Denn klar, da kann mensch höchst unterschiedlich vorgehen. Schönheit wohnt nicht nur im Auge des Betrachters, sie hängt auch entscheidend davon ab, woher er kommt, welche Art Gepäck er mitschleppt und nicht zuletzt, wie er was präsentiert.
Wer liegt weniger falsch – Horatio Greenough oder Marshall McLuhan? Folgt Form der Funktion, oder bestimmt die Form den Inhalt, weil das Medium an sich schon die Botschaft ist?

SYNDIKATs-Mitglied Günther Zäuner berichtet einmal monatlich in seinem Krimisalon über die deutschsprachige Krimiszene.

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Wir alle erleben es täglich: Jemand sagt etwas und wir interpretieren das, was gesagt wurde. Schließlich sagen Menschen oft nicht das, was sie denken. Das, was interessant ist, steht dann zwischen den Zeilen. Das gilt besonders für Geschichten. Und ganz besonders für Witze.

Der Mann kommt nach Hause, findet seine Frau mit der Nase im Kochbuch. "Warum liest du Kochbücher? Du kannst eh nicht Kochen!"
"Du siehst ja auch Sexfilme!"