Ehrenglauser

Der Ehrenpreis der Autoren wird vom SYNDIKAT für besondere Verdienste um den deutschsprachigen Kriminalroman verliehen. Er ist nicht dotiert und versteht sich als Würdigung der Autoren für Arbeit und Werk einer Kollegin oder eines Kollegen.

krauss knorr 01 c mord am hellweg

Die Jury des SYNDIKATs hat den Ehrenglauser 2017 den in Unna tätigen Sigrun Krauß und Herbert Knorr, Gründer und Leiter des größten europäischen Krimifestivals "Mord am Hellweg“, in Würdigung ihres Engagements für die Kriminalliteratur zuerkannt. Der Ehrenglauser 2017 wird am Samstag, dem 6. Mai 2017 während der 31. CRIMINALE, dem Jahrestreffen des SYNDIKATs, in Graz (Österreich) an Sigrun Krauß und Herbert Knorr überreicht..

Begründung der Jury

Die Zahlen von 2016 sprechen für sich: Mehr als 28.000 Besucher, 225 Veranstaltungen, in denen 174 Krimiautorinnen und -autoren sowie über 400 weitere Mitwirkende rund 600 Stunden Programm gestalteten – "Mord am Hellweg" ist nicht nur das größte, sondern auch das innovativste europäische Krimifestival. Kein anderes Festival entwickelt eine derartige Strahlkraft, die weit über die Hellweg-Region zwischen Lünen und Lippstadt, Sauerland und Datteln-Hamm-Kanal hinausreicht. Alle zwei Jahre kommen deutschsprachige und internationale Bestsellerautoren und Newcomer an den Hellweg, um das Publikum in ihre Krimi- und Thrillerwelten zu entführen. Ob im Bergwerk unter Tage, im Tresorraum einer Bank, in einer Kapelle, auf einem Schiff oder im Zug – "Mord am Hellweg" präsentiert Krimi-Events fernab der üblichen Lesungsroutine.

Im Jahr 2002 haben Herbert Knorr und Sigrun Krauß das "Mord am Hellweg"-Festival als Biennale konzipiert und seitdem stetig weiterentwickelt. Zum Erfolg beigetragen haben die parallel zum achtwöchigen Live-Event erscheinenden "Mord am Hellweg"-Krimianthologien, in denen renommierte Krimiautorinnen und -autoren für die mittlerweile 30 kooperierenden Städte und Gemeinden mit blutrotem Lokalkolorit gefärbte Geschichten schreiben. Und seit 2008 vergibt "Mord am Hellweg" auch einen Krimipreis, den mit 11.111 Euro dotierten "Europäischen Preis für Kriminalliteratur", ein Publikumspreis, über den die Festivalbesucher entscheiden.



Foto: Krauß/Knorr © Mord am Hellweg

Sigrun Krauß, geboren 1957 in Großburgwedel, studierte Anglistik, Amerikanistik und Romanistik in Mainz und arbeitet seit 1990 als Bereichsleiterin Kultur bei der Stadt Unna, wo sie für zahlreiche kulturelle Projekte verantwortlich zeichnet.

Herbert Knorr, geboren 1952 in Gelsenkirchen, promovierte in Literaturwissenschaft und ist seit 1994 Leiter des Westfälischen Literaturbüros in Unna e. V. Neben zahlreichen Sachbüchern und Kurzkrimis veröffentlichte er unter dem Pseudonym Chris Marten zusammen mit Birgit Biehl zwei Thriller.

Als Auszeichnung für herausragende Verdienste um die Förderung der Literaturlandschaft in Nordrhein-Westfalen verlieh der LiteraturRat NRW im Januar 2015 Herbert Knorr und Sigrun Krauß den "Literaturtaler".

Die Ehrenglauser-Jury des SYNDIKATs 2017: Elisabeth Herrmann, Jürgen Kehrer, Sunil Mann

 

Die Jury des SYNDIKATs hat den Ehrenglauser 2017 den in Unna tätigen Sigrun Krauß und Herbert Knorr, Gründer und Leiter des größten europäischen Krimifestivals "Mord am Hellweg“, in Würdigung ihres Engagements für die Kriminalliteratur zuerkannt. Der Ehrenglauser 2017 wird am Samstag, dem 6. Mai 2017, während der 31. Criminale, dem Jahrestreffen des SYNDIKATs, in Graz (Österreich) an Sigrun Krauß und Herbert Knorr überreicht..

Begründung der Jury

Die Zahlen von 2016 sprechen für sich: Mehr als 28.000 Besucher, 225 Veranstaltungen, in denen 174 Krimiautorinnen und -autoren sowie über 400 weitere Mitwirkende rund 600 Stunden Programm gestalteten – „Mord am Hellweg“ ist nicht nur das größte, sondern auch das innovativste europäische Krimifestival. Kein anderes Festival entwickelt eine derartige Strahlkraft, die weit über die Hellweg-Region zwischen Lünen und Lippstadt, Sauerland und Datteln-Hamm-Kanal hinausreicht. Alle zwei Jahre kommen deutschsprachige und internationale Bestsellerautoren und Newcomer an den Hellweg, um das Publikum in ihre Krimi- und Thrillerwelten zu entführen. Ob im Bergwerk unter Tage, im Tresorraum einer Bank, in einer Kapelle, auf einem Schiff oder im Zug – „Mord am Hellweg“ präsentiert Krimi-Events fernab der üblichen Lesungsroutine.

Im Jahr 2002 haben Herbert Knorr und Sigrun Krauß das „Mord am Hellweg“-Festival als Biennale konzipiert und seitdem stetig weiterentwickelt. Zum Erfolg beigetragen haben die parallel zum achtwöchigen Live-Event erscheinenden „Mord am Hellweg“-Krimianthologien, in denen renommierte Krimiautorinnen und -autoren für die mittlerweile 30 kooperierenden Städte und Gemeinden mit blutrotem Lokalkolorit gefärbte Geschichten schreiben. Und seit 2008 vergibt „Mord am Hellweg“ auch einen Krimipreis, den mit 11.111 Euro dotierten „Europäischen Preis für Kriminalliteratur“, ein Publikumspreis, über den die Festivalbesucher entscheiden.

Sigrun Krauß, geboren 1957 in Großburgwedel, studierte Anglistik, Amerikanistik und Romanistik in Mainz und arbeitet seit 1990 als Bereichsleiterin Kultur bei der Stadt Unna, wo sie für zahlreiche kulturelle Projekte verantwortlich zeichnet.

Herbert Knorr, geboren 1952 in Gelsenkirchen, promovierte in Literaturwissenschaft und ist seit 1994 Leiter des Westfälischen Literaturbüros in Unna e.V. Neben zahlreichen Sachbüchern und Kurzkrimis veröffentlichte er unter dem Pseudonym Chris Marten zusammen mit Birgit Biehl zwei Thriller.

Als Auszeichnung für herausragende Verdienste um die Förderung der Literaturlandschaft in Nordrhein-Westfalen verlieh der LiteraturRat NRW im Januar 2015 Herbert Knorr und Sigrun Krauß den „Literaturtaler“.

Die Ehrenglauser-Jury des SYNDIKATs 2017: Elisabeth HerrmannJürgen KehrerSunil Mann

 

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