bleeck volkerVolker Bleeck: Der erste Satz. Die erste Seite. Das letzte Wort. Toll. Dies ist die erste Literaturjury, bei der ich dabei bin, und allmählich mischt sich erwartungsvolle Freude mit ein wenig Panik. Schon bei der letzten CRIMINALE meinten einige: „Bist du verrückt? Du wirst zu nichts anderem mehr kommen.“ Na, hoffentlich! Zum Glück bin ich ja nicht allein. Ich freue mich auf wachsende Bücherstapel, den Austausch mit anderen Jurymitgliedern und aufs Lesen, ja, darauf ganz besonders. Das wird künftig meine gute Ausrede sein: Sorry, ich muss lesen! Um den besten aus vielen, vielen Krimis zu ermitteln – guten Wein erkennt man schließlich auch nur, wenn man ganz viel unterschiedlichen Wein trinkt.



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Ulrike Dömkes: Ich habe mich für die Juryarbeit beworben, weil ich es spannend finde neue Autoren zu entdecken und alte wiederzufinden. Ein Preis ist etwas Besonderes für den Autor und eine große Verantwortung für die Juroren. Allzu oft liest man ein Buch im Schnelldurchgang, ohne auf Feinheiten und spezielle Merkmale zu achten. Die Juryarbeit zwingt zur Disziplin, das schadet nicht – auch nicht mir als Autorin.




feller toni 559Toni Feller: Noch nie in einer vergleichbaren Jury, habe ich mich einfach aus purer Neugier für die ehrenvolle Aufgabe beworben. Ich bin sehr gespannt was auf mich zukommt, welche Anzahl und Qualität an Büchern mir ins Haus flattern, welche Plots, Figuren und Schreibstile mich faszinieren oder auch maßlos enttäuschen werden und wie letztendlich die Wahl des oder der Gewinnerin für den ersten Preis in der Sparte bester Roman abläuft.

 

 

antonie magen 3998Antonie Magen: Krimis sind spannend. Und zwar nicht nur, weil es in jedem einzelnen einen Fall zu lösen gilt, an dem Detektiv wie Leser gleichermaßen herumrätseln. Sondern auch, weil das Genre in den letzten Jahren ungemein viel Zuspruch erfahren und sich unglaublich interessant entwickelt hat. Es ist vielfältig geworden, hat zahlreiche Unterkategorien ausgebildet und ist so bunt und lebendig wie kaum jemals zuvor. Ich freue mich auf anregende Debatten mit meinen Mitjuroren und hoffe, dass wir oft Gelegenheit haben werden, uns über diese reizvolle Gattung in all ihren Spielarten auszutauschen. Meine Prognose: 2017 wird ein spannendes Lese- und Diskussionsjahr.

 

 

wollenhaupt gabriella 222Gabriella Wollenhaupt: Warum Jury? Dies ist mein erster Ausflug in eine Jury, die sich mit dem befasst, was ich am liebsten mache: Schreiben! Nach 30 Krimis, vielen Storys, Gedichten und einem Tatort-Drehbuch bin ich gespannt, was auf mich zukommt. Krimi-Schreiben scheint ja immer noch zu boomen und ich wundere mich manchmal, dass wir Menschen noch immer so viel Freude und Interesse an Verbrechen haben. Dann sollen es wenigstens gut geschriebene Romane sein – und dabei helfe ich als Jury-Mitglied gerne mit.

 

 


InaCoelen kleinIna Coelen (Juryorganisation)
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 Ich mache das, weil ich mich gerne engagiere und die Kollegen vom SYNDIKAT ein total netter Haufen sind. Vier Jahre lang war ich Kurzkrimi-Glauser-Jurysekretärin. Es hat mir Spaß gemacht, und ich habe noch etwas dazu gelernt.