Das SYNDIKAT schreibt jedes Jahr Autorenpreise aus, die vom SYNDIKAT e. V., dem Verein zur Förderung deutschsprachiger Kriminalliteratur, gestiftet werden: den Friedrich-Glauser-Preis in den Sparten "Roman", "Debütroman" und "Kurzkrimi", den Hansjörg-Martin-Preis für den besten Kinder- und Jugendkrimi sowie den Ehrenglauser für besondere Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur.

Die Nominierten des Friedrich-Glauser-Preises 2018 und des Hansjörg-Martin-Preises 2018 sind:

Nominierte in der Sparte "Kriminalroman"

  • Raoul Biltgen: Schmidt ist tot, Verlag Wortreich 
  • Alfred Bodenheimer: Ihr sollt den Fremden lieben, Nagel & Kimche
  • Ellen Dunne: Harte Landung, Insel Taschenbuch
  • Monika Geier: Alles so hell da vorn, Ariadne
  • Jutta Profijt: Unter Fremden, dtv

Nominierte in der Sparte "Debüt-Kriminalroman"

  • Hannah Coler: Cambridge 5, Limes Verlag
  • Kerstin Ehmer: Der weiße Affe, Pendragon
  • Gereon Krantz: Unter pechschwarzen Sternen, ProTalk Verlag
  • Harald J. Marburger: Totengräberspätzle, Emons
  • Takis Würger: Der Club, Kein & Aber

Nominierte in der Sparte "Kurzkrimi"

  • Klaus Berndl mit Feueralarm, in: Feuerspuren, edition karo
  • Karr & Wehner (Reinhard Jahn und Walter Wehner) mit Hier in Tremonia, in: Killing You Softly, KBV
  • Thomas Kastura mit Der Zuschauer, in: Kerzen, Killer, Krippenspiel, Knaur
  • Henry Kersting mit Der Blaue, in: Rache brennt, Verlag am Schloss
  • Cécile Ziemons mit Dünensingen, in: Feinste Friesenmorde, Leda Verlag

Nominierte des Hansjörg-Martin-Preises

  • Tanya Lieske: Mein Freund Charlie, Beltz & Gelberg
  • Christian Linker: Der Schuss, dtv
  • Lea-Lina Oppermann: Was wir dachten, was wir taten, Beltz & Gelberg
  • Ortwin Ramadan: Glück ist was für Anfänger, Coppenrath
  • Martin Schäuble: Endland, Hanser

Preisträgerin des Ehrenglausers

Der Ehrenglauser 2018 geht an Edith Kneifl in Würdigung ihres Engagements für die Kriminalliteratur.

 

Das SYNDIKAT gratuliert ganz herzlich!

  

Der "Schutzpatron" des SYNDIKATs – Friedrich Glauser

Friedrich Glauser - Quelle WikipediaDer Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser (1896-1938) schuf mit der Figur seines Wachtmeister Studer eine der ersten Detektivgestalten des deutschprachigen Raumes. Studer, Protagonist von insgesamt fünf Romanen und mehrerer Kurzgeschichten, trat zum ersten Mal 1936 in dem gleichnamigen Roman auf. "Intuition und gesunder Menschenverstand helfen Studer, die meist tragischen Fälle zu lösen; einfache Menschen sind Opfer der Umstände geworden", heißt es dazu in Reclams Kriminalromanführer (Stuttgart, 1978). "Die obere Gesellschaftschicht erscheint als verloren und wird bitter karikiert."

Seit nunmehr dreißig Jahren verleihen die Autorinnen und Autoren des SYNDIKATs – vertreten durch eine Autoren-Jury und in Erinnerung an ihren "Schutzpatron" – jedes Jahr den Friedrich-Glauser-Preis. Der Autorenpreis deutschsprachige Kriminalliteratur wird in mehreren Sparten vergeben: Von Anfang an ist der "Roman" vertreten (dotiert mit 5.000 Euro), seit 2002 wird der Preis zusätzlich in den Sparten "Debütroman" (dotiert mit 1.500 Euro) und "Kurzkrimi" (dotiert mit 1.000 Euro) verliehen. Der Hansjörg-Martin-Preis für den besten Kinder- und Jugendkrimi wird seit 2000 verliehen und ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro verbunden. Das Besondere dabei: Die Preisgelder werden von den Autorinnen und Autoren des SYNDIKATs selbst aufgebracht. Zudem gibt es den "Ehrenglauser" für die Verdienste einer Person, die sich in besonderem Maße um den deutsprachigen Kriminalroman verdient gemacht hat. Der "Ehrenglauser" ist nicht dotiert.

 

Jedes Jahr an einem anderen Tatort

Jedes Jahr feiert das SYNDIKAT auf der CRIMINALE die Besten der Besten im Genre Kriminalliteratur. Bei der großen Preisverleihung werden die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres bekannt gegeben und geehrt. Näheres dazu finden Sie hier.