Die Jury 2014

für den Friedrich Glauser-Preis 2014 in der Sparte “Debütroman”

Angelowski

Myriane Angelowski
“Als die Anfrage kam, habe ich keine Sekunde gezögert und sofort zugesagt. Ich spürte gleich die Bedeutsamkeit dieser Aufgabe. Ich glaube, dass es eine tolle Erfahrung ist, als Krimiautorin in der Jury des Friedrich-Glauser-Preises für das beste Debüt zu sitzen. Niemals sonst würde ich so viele Erstlingswerke lesen, geschweige denn helfen, die oder den Besten herauszusuchen! Ich bin gespannt auf die Krimis, den Austausch mit den Juroren und freue mich schon jetzt auf den Moment wenn ich mich nächstes Jahr von Köln zur Criminale nach Nürnberg aufmache und es heißt „the winner is …”

 

Avanzini

Lena Avanzini (Preisträgerin 2012)
“Obwohl die Bezeichnung ‘Juror’ spätestens seit diversen Castingshows einem mittleren Schimpfwort gleichkommt, freue ich mich sehr auf mein Mitwirken in der Glauser-Debut-Jury: Weil ich wahnsinnig gern Päckchen bekomme, besonders wenn sie in rauen Mengen eintrudeln und Bücher drin sind. Und weil es mir eine Genugtuung ist, einem ahnungslosen Erstlingsautor zu dem Adrenalinschub zu verhelfen, der sich beim Stammeln einer improvisierten Dankesrede für einen völlig unerwarteten Preis zwangsläufig einstellt.”

 

Lorentz

Iny Lorentz
“Iny liest mit Begeisterung Kriminalromane und kann hier so richtig ihrer Leidenschaft frönen. Gleichzeitig sieht sie die Juryarbeit als gute Gelegenheit an, Elmar, der bei Krimis bislang nicht so recht gezogen hat, dieses Genre näher zu bringen. Gemeinsam haben wir schon in der Jury des DeLiA-Preises mitgemacht und dabei sehr viele überraschende und gute Romane gelesen. Dies hoffen wir auch beim Debut-Glauser zu erleben.”

 

Mann

Sunil Mann
“Für mich als Schweizer ist es natürlich eine große Herausforderung, mich mit einer Sprache auseinanderzusetzen, die – anders als Schweizerdeutsch – endlich festen Regeln unterworfen ist und sich in weiten Landesteilen auch in geschriebener Form etabliert hat. Manche dieser Regionen werden so obskur sein, dass ich noch nie von ihnen gehört habe, aber gerade deswegen freue ich mich auf die Arbeit als Jurymitglied und bin gespannt, was der Krimijahrgang 2013 für Entdeckungen bereithält.”

 

Zeller

Franz Zeller
“Natürlich werde ich gerne überrascht, so wie alle neugierigen Menschen. Das muss nicht unbedingt durch den Plot passieren, es kann auch ein ungewöhnliches
Setting sein, in dem ein Ermittler herum irrt, oder eine interessante Psycho-Konstellation. Und natürlich gehört ein gerüttelt Maß an Verrücktheit dazu, sich in eine Debut-Jury zu setzen. Vor allem wegen der Menge der zu lesenden Werke. Aber wer schreibt, muss sowieso ein gewisses Maß an Crazyness aufbringen. Zudem: Seit ich für die Kurz-Glauser-Jury um die 200 Short-Stories gelesen habe, weiß ich auch, wie lohnend die strukturierte Beschäftigung mit dem kriminellen Metier ist.”

Elke Pistor

Elke Pistor (Jury-Organisation)
“Die Chance auf den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Debut hat jeder Krimischreiber nur einmal in seinem Leben. Der Preis zeigt die Anerkennung der Leistung und gibt Starthilfe in ein perspektivisch erfolgreiches Autorenleben. Zu den Juroren dieses Preises zu gehören bedeutet im Umkehrschluss Verantwortung und Ehre. Beides weiß ich sehr zu schätzen! Dass ich dabei noch meine Lesesucht und meine Neugier auf neue Plots, Geschichten und Schreibstile befriedigen kann, ist eine willkommene Zugabe.”

Die Juroren der Friedrich-Glauser-Preise wurden von der Firma Leuchtturm
mit personalisierten Notizbüchern ausgestatten.
Ganz herzlichen Dank!!!