Freitag, 08. Dezember 2017

KRIMITAG DÜSSELDORF

Für die Initiative tabu Suizid e.V. - der KRIMITAG im Landgericht

Uhrzeit: 18:30 Uhr

Schwurgerichtssaal des Landgerichts Düsseldorf
Werdener Straße 1
40227 Düsseldorf

W: www.lg-duesseldorf.nrw.de

Das Landgericht Düsseldorf und das SYNDIKAT laden zugunsten der Düsseldorfer Initiative Tabu Suizid e.V. ein
Donnerstag, 8. Dezember, 19:30 Uhr - Einlass ab 18:30 Uhr
Schwurgerichtssaal des Landgerichts Düsseldorf, Werdener Straße 1

FÜR DIE INITIATIVE TABU SUIZID E.V. - DER KRIMITAG IM LANDGERICHT

Hier wird zu guten Zwecken gemordet! Am 8. Dezember, dem KRIMITAG des „Syndikats“, lesen bundesweit Mitglieder der Gemeinschaft deutschsprachiger KrimiautorInnen vor und spenden die Veranstaltungserlöse an soziale Einrichtungen. 2017 ist auch Düsseldorf wieder dabei. In den Schwurgerichtssaal hat das Landgericht fünf bekannte Autorinnen und Autoren aus der Region eingeladen.

Der Eintritt ist frei, aber der Spendenhut ist ein Angebot, das man angesichts der anwesenden kriminellen Energie nicht ablehnen sollte. Hutgeld, Einnahmen aus Getränkeverkauf und Buchspenden gehen zu 100 Prozent an den Düsseldorfer Initiative Tabu Suizid e.V., der von Suizid betroffene Angehörige und andere Bezugspersonen unterstützt und begleitet.

Begrüßung: Dr. Bernd Scheiff, Präsident des Landgerichts
Vorstellung des Düsseldorfer Initiative Tabu Suizid e.V.: Renate Reichmann-Schmidt

Moderation: René LeRiche

DIE KRIMI-AUTORINNEN DES ABENDS

HORST ECKERT LIEST AUS: „WOLFSSPINNE“
Horst Eckert lebt seit 30 Jahren in Düsseldorf. Er studierte Poli-tische Wissenschaft und arbeitete fünfzehn Jahre als Fernseh-journalist. Seit 1995 schreibt Horst Eckert „im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kri-minalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit“ (Deutschlandfunk). Sie wurden u. a. mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem Krimi-Blitz und dem Marlowe-Preis ausge-zeichnet. Sie sind in mehrere Sprachen übersetzt. Bei Wunder-lich erschienen bisher seine Politthriller „Schwarzlicht“, „Schat-tenboxer“ und „Wolfsspinne“ um den Düsseldorfer Ermittler Vincent Che Veih.
www.horsteckert.de


STEFAN KELLER LIEST AUS: „STIRB, ROMEO!“
Stefan Kellers Kriminalromane sind so „spannend wie politisch brisant“ (Aachener Zeitung). Der frühere Journalist und Dramaturg lehrt an den Universitäten Köln und Düsseldorf und coacht Unternehmen im Erzählen von Geschichten. „Stirb, Romeo!“, ein Thriller vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs, schickt die Bonner Sekretärin Vera Marx in die Welt der Agenten aus Ost und West.
www.stefankeller.net


ANDREAS KAMINSKI LIEST AUS "MINISTERMORD"
Kriminalinski ist das Pseudonym von Andreas Kaminski, der früher lange in Düsseldorf gelebt hat und heute mehrmals im Jahr am mörderischen Rhein gastiert. Ein Schreibseminar im Jahr 2011 hat aus dem Betriebswirt einen Schreibtischtäter gemacht. Seitdem veröffentlicht er regelmäßig Kurzkrimis und gibt Anthologien heraus. 2013 wurde er für den Agatha-Christie-Krimipreis nominiert. „Ministermord“ ist sein gerade erschienener Debütroman, der in großen Teilen in einer Landeshauptstadt im Mordwesten der Republik spielt. Es könnte sich aber genauso gut um Düsseldorf handeln.
www.kriminalinski.de


SIBYL QUINKE LIEST AUS: „DER TOD IM FLAKON“
Sibyl Quinke ist promovierte Apothekerin einer eigenen Art: Sie vergiftet leidenschaftlich gerne ihre Opfer und dokumentiert das in ihren Regionalkrimis „Tod am Elisenturm“ und „Tod in der Tuchagentur“. Dieses Mal steht ein Parfüm im Mittelpunkt des Romans. Den Leser führt sie nach Wuppertal, Lyon, Grasse und Frankfurt.
Die gebürtige Freiburgerin lebt in Wuppertal und hat bisher vier Kriminalromane veröffentlicht, zurzeit schreibt sie an ihrem siebten Fall. 2016 erhielt sie das Stipendium Tatort Töwerland.
www.sibylquinke.de


HEIDI MÖHKER LIEST AUS „ZWIEBELANGST“
Nachdem mit einer Autorengruppe zwei Kurzkrimipreise gewonnen wurden, veröffentlichte die gebürtige Düsseldorferin Heidi Möhker regionale Kurzkrimis und das Debut „Zwiebelangst“. Zum Krimitag stellt sie ihre Ermittlerin Sabine Gruber vor. Die Synästhetikerin nimmt Gefühle anhand von Farben und Gerüchen war. Gefühle wie Freude und Liebe ebenso wie jene Emotionen, die in Mord und Totschlag enden.
www.heidimöhker.de

Krimitag Düsseldorf

 

Allgemeine Informationen

Ein behindertengerechter Eingang findet sich am Haupteingang.

Eingangskontrolle: Zu den Sicherheitsmaßnahmen im Justizgebäude gehört auch eine Personenkontrolle an allen Eingängen. Bitte seien Sie rechtzeitig am Gericht und berücksichtigen Sie etwaige Wartezeiten durch die Kontrollen. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage www.lg-duesseldorf.nrw.de.

Parkmöglichkeiten: Das Landgericht verfügt in der Tiefgarage über 156 kostenpflichtige Parkplätze für das Publikum. Die Zufahrt zur Tiefgarage liegt zwischen dem Gebäudekomplex und der Fichtenstraße.

Öffnungszeiten der Tiefgarage: 07.00 bis 19.00 Uhr (Ausfahrt dauerhaft möglich)

Anreise
Öffentliche Verkehrsmittel: Linien U74, U77, U79, 706, 716, 732, 736 jeweils bis Haltestelle "Oberbilker Markt/Warschauer Straße"

Horst Eckert

Geboren 1959 in Weiden/Oberpfalz, Studium in Erlangen und Berlin. Lebt seit 1987 in Düsseldorf. Arbeitete fünfzehn Jahre als TV-Journalist. Debütierte 1995 mit „Annas Erbe“. Marlowe-Preis für „Aufgeputscht“, Friedrich-Glauser-Preis für „Die Zwillingsfalle“.
Eckerts Romane gelten als „im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit“ (Deutschlandfunk). Übersetzt ins Französische, Niederländische, Tschechische und Bulgarische.
Mit "Sprengkraft" war Eckert 2010 zum fünften Mal für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert: "ein furios komponiertes Stück Gegenwartsliteratur" (Westfalenpost). Für "Schwarzer Schwan" (Grafit 2010) erhielt er den Publikumspreis "Krimi-Blitz" des Portals Krimi-Couch.de. 
Zuletzt erschien 2015 "Schattenboxer" (Wunderlich, Reinbek): "ein spektakulärer Thriller" (Die Welt).

Horst Eckert
© Aufnahme: Kathie Wewer

Kriminalinski

Kriminalinski wurde 1969 als Andreas August Kaminski in Mülheim a. d. Ruhr geboren. Nach Stationen in Ruhrgebiet, Westfalen und Rheinland lebt und arbeitet er heute im Oldenburger Münsterland. Der freiberufliche Unternehmensberater ist Krimi-Fan und spät berufener Krimi-Autor. Der Besuch eines Schreibseminars im Jahr 2011 hat ihn zum Schreibtischtäter gemacht. Seitdem schreibt er unter dem Pseudonym „Kriminalinski“. Seine Kurz-Krimis erscheinen regelmäßig in Anthologien und als E-Book. Bei der Krimi-Anthologie „Mörderischer Rhein“ fungiert er 2014 erstmalig als Herausgeber. Mehr zum Autor unter www.kriminalinski.de

Kriminalinski

Stefan Keller

Stefan Keller ist Schriftsteller und Dozent. Aktuell ist 2017 sein Krimi "Das Ende aller Geheimnisse" bei Rowohlt erschienen. Im Gmeiner Verlag erschienen bislang sechs Kriminalromane und ein Stadtführer. Seit 2005 gibt Keller Schreibseminare an der Universität zu Köln.
Daneben hat der ehemalige Wirtschaftsjournalist und Theaterdramaturg Hörspiele, Fernsehshows, Drehbücher, Bühnenstücke, Kurzgeschichten, Lyrik, Presse- und Werbetexte geschrieben. Zudem lektorierte er für Filmproduktionen und Fernsehsender.

Stefan Keller

Heidi Möhker

Heidi Möhker, 1968 in Düsseldorf geboren, lebt schon immer mit Geschichten, erlesenen und eigenen. Von 1991 bis 2011 machte sie einen landschaftlichen Ausflug in die Eifel, der nun langsam zum Rhein hin ausklingt.  Mit dem jüngsten ihrer drei Kinder und der Katze Lisa zieht sie gerne um. Zurzeit leben sie in Rheinbach bei Bonn und haben damit den guten Fluss schon einmal im Stadtnamen zurück.

Heidi war von der Gründung 2003 bis zur Auflösung 2010 Mitglied der von Christian Bartel geleiteten Bonner Schreibgruppe „Schreibrausch“. Gemeinsam wurden zwei erste Preise für Kurzkrimis errungen. Heute ist Heidi Möhker Mitglied im Netzwerk der Mörderischen Schwestern und im Syndikat  und arbeitet nach der Veröffentlichung einiger Kurzgeschichten auch an ganzen Büchern. Neben langen und kurzen Krimis verfasst sie auch Jugendromane. Im März 2016 ist ihr Genuss-Krimi „Zwiebelangst“ im KSB-Verlag erschienen.

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Heidi Möhker
© Kathi Bermes Fotografie

Sibyl Quinke

Ihr Wissen über die Wirkung giftiger Essenzen brachte die promovierte Apothekerin Sibyl Quinke dazu, einen Krimi zu schreiben.
1952 in Freiburg geboren, schreibt sie seit Jahren als freie Mitarbeiterin Artikel für die Bergischen Blätter. Mit der Zeit entstanden auch Märchen und lyrische Texte. Sie hat diverse Preise bei Ausschreibungen gewonnen und geht mit einem Bühnenprogramm auf Tour. Sie ist Mitglied im Literaturkreis ERA e.V., als Literaturbeauftragte der Bandfabrik in Wuppertal hat sie einen Literarischen Salon etabliert, begleitet maßgeblich die Reihe „Literatur auf dem CronenBerg“, war Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift KARUSSELL und ist Mitglied im Schriftstellerverband, dem Syndikat sowie den Mörderischen Schwestern.
2016 organisierte sie den Krimitag in Düsseldorf. Auüßerdem erhielt sie das Stipendium Tatort Töwerland.

Sibyl Quinke