Friedrich-Glauser-Preis
2008Friedrich-Glauser-Preis Sparte 'Debut'
Die Autorenjury des SYNDIKAT hat die große Ehre die Nominierten des
Friedrich-Glauser-Preises 2008 in der Sparte ‘Debut’ bekanntzugeben.
Katharina Gerwens und
Herbert Schröger -
Stille Post in Kleinöd (Piper) >>
Ein Toter in der Odelgrube, ein niederbayerisches Kuh-Kaff (fast) wie aus dem Bilderbuch und eine kettenrauchende Kriminalkommissarin aus der Stadt, die auf eine Mauer des Schweigens trifft, bis nach und nach die Fassade der heimeligen Idylle ins Wanken gerät… Originell erzählt, tragik-komisch und mit so manchem bewussten Klischee behaftet.
Rainer Gross -
Grafeneck (Pendragon)
Vergangenheit ist nie vorbei, Verbrechen verjähren nie, Schuld kann nie vergeben werden. Auf der Schwäbischen Alb, am vermeintlichen Ende der Welt, bringt ein brutales Verbrechen die so erfolgreich verdrängte Erinnerung zurück. Ein spannendes Debut, das eine feine Milieustudie liefert, Nazivergangenheit und Gegenwart aufschlussreich miteinander verquickt.
Manfred Köhler -
Schreckensgletscher (Gmeiner) >>
Eine verletzte Frau und ein vermeintlich hilfsbereiter Mann in einer einsamen Passhütte, nachts, mutterseelenallein. Der ideale Stoff für ein hochbrisantes Kammerspiel.
Die gut ausgeformten Figuren, die einfache, aber wirkungsvolle Sprache machen dieses Debut zu einem packenden Krimi mit Horrorqualitäten.
Thomas Raab -
Der Metzger muss nachsitzen (Leykam) >>
Ein Toter im Park, der auf rätselhafte Weise verschwindet, ein mäßig erfolgreicher Restaurator und ein geruhsames Leben, das mit einem Schlag vorbei ist. Mit diesen überschaubaren Ingredienzen gestaltet Thomas Raab einen witziges, oft skurriles, in der Sprache recht originelles und im besten Sinn eigenartiges Krimidebut.
Sybil Volks -
Café Größenwahn (Jaron Verlag) >>
Ein Mann will nach oben – so versucht der junge Eugen Hofmann 1912 sein Glück in Berlin. Die pulsierende Großstadt und ihre Bohème-Gesellschaft der Vorkriegszeit führen ihn auf die kriminelle Bahn. Ein atemberaubendes Porträt einer versunkenen Welt, stringent erzählt, stilistisch überzeugend vom Anfang bis zum Ende.
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In den nächsten Wochen bis zur CRIMINALE in Wien gibt es bei der “Empfehlung der Woche” auch immer ein GEWINNSPIEL!
Beantworten Sie diese Woche einfach folgende Frage:
Wie hieß der Friedrich-Glauser-Preisträger bzw. die Friedrich-Glauser-Preisträgerin
in der Sparte ‘Debut’ des Vorjahres?
… schicken Sie die richtige Antwort bis zum 23.3.2008 an diese Mailadresse nund mit ein bisschen Glück haben Sie eines unserer Krimi-Pakete der nominierten Debut-Romane bald in der Post!
Viel Glück!
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Sie möchten ein MOLESKINE City Notebook Wien gewinnen, dann schreiben Sie bis ebenfalls zum 23.3.2008 eine Mail mit dem Stichwort “Moleskine” an diese Mailadresse.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Mord unter Segeln