Die Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur

Im SYNDIKAT sind inzwischen rund 750 Krimiautorinnen und Krimiautoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv. Die Mitglieder decken ein weites Spektrum ab: vom regionalen Krimi bis zum internationalen Thriller – geschrieben von Newcomern oder "alten Hasen". Im SYNDIKAT treffen sich ambitionierte Nebenerwerbsautoren, professionelle Allrounder und beachtete Verfasser von Bestsellern auf Augenhöhe zum Austausch, zur Inspiration und um gemeinsame Interessen zu vertreten. Darunter etwa Andrea Maria Schenkel, Gisbert Haefs, Nina George, Sebastian Fitzek, Ingrid Noll, Jacques Berndorf, Bernhard Schlink, Frank Schätzing, Iny Lorentz, Friedrich Ani, Stefan Slupetzky oder Ulrich Wickert, um nur einige zu nennen.

Gegründet wurde das Autorennetzwerk 1986 mit dem Ziel, die deutschsprachige Kriminalliteratur zu fördern, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben sowie für die Mitglieder ein Forum des Austauschs zu schaffen. Von Beginn an ist das SYNDIKAT Mitglied in der A.I.E.P., der internationalen Krimischreibervereinigung. Das SYNDIKAT veranstaltet jedes Jahr ein großes Krimifestival –  die CRIMINALE.

... und warum ist es außerdem wunderbar, Mitglied im SYNDIKAT zu sein?

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Ich bin im SYNDIKAT, weil hier die Autoren des schönsten Genres der Welt aufeinandertreffen, um sich gegenseitig zu unterstützen und zu fördern. Die Folge – gerade der Arbeit des SYNDIKATs – ist, dass der deutschprachige Krimi und Thriller in der Literaturszene ein so hohes Ansehen genießt, wie noch nie. Sebastian Fitzek AxelPetermann sw

Ich bin im SYNDIKAT, denn, obwohl ich gerne allein meinen Gedanken nachgehe, hilft mir die Diskussion und der Austausch mit den anderen Autoren, mich beim Schreiben immer weiterzuentwickeln. Dadurch erhalte ich Einblick in die anderen Genre der Krimiliteratur, die mir sonst verborgen bleiben würden. Zudem ein tolles Gefühl, hier so viele interessante Menschen zu treffen. Axel Petermann

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Die Krimiautorin, der Krimiautor als solcher ist eine besondere Spezies. Er setzt sich unerschrocken mit den zutiefst menschlichen, beängstigenden, nackten Themen Tod, Ungerechtigkeit, missbrauchtes Vertrauen oder schwere Alltagspsychotik auseinander; das kann auf Dauer nicht ohne Nebenwirkung für die eigene Persönlichkeit bleiben. Erstaunlicherweise sind diese Schriftstellertypen um ein Quentchen ausgeglichener, herzlicher und neidloser als Verfasserinnen und Verfasser anderer Genres. Wer weiß: Weil ihnen der Selbstspiegel gezeigt hat, auf was es ankommt im Leben? Freundschaft, Solidarität, Feste feiern, wie sie fallen, Gesicht zeigen statt hintenrum quatschen, sich in handwerklichen Details verlieren und dabei nie das große Bild aus den Augen verlieren, für Autorenrechte streiten und sich mit der eigenen Unzulänglichkeit versöhnen: I love my SYNDIKAT. Nina George Ingrid Noll

Seit ich 1994 den Friedrich-Glauser-Preis erhielt, bin ich Mitglied im SYNDIKAT und zwar sehr gern. Was gibt es Schöneres, als sozusagen über Nacht mit Hunderten von geistreichen Brothers und Sisters verwandt zu sein? Bei dieser Sippschaft kann man sich niemals einsam fühlen, wird immer mit blutigen Tipps versorgt oder kann seinerseits kriminelle Ratschläge erteilen. Ingrid Noll

BernhardAichner02Ich bin gerne Mitglied im SYNDIKAT, weil ich diese Gemeinschaft liebe. So viele AutrorInnen treffen sich zum Austausch, diskutieren, feiern und freuen sich am Genre. Jeder lernt vom anderen, man inspiriert sich, hilft sich, es ist ein großes Miteinander, Neid und Missgunst gibt es kaum. Wenn man LiteratInnen nachsagt, sie seien verschlossen und selbstbezogen, im SYNDIKAT ist das nicht so. Hier halten wir zusammen! Bernhard Aichner

Claudia Rossbacher Foto Sarah Koska swIch bin im SYNDIKAT, weil der deutschsprachige Krimi noch viel mehr Aufmerksamkeit und Leser verdient als bisher. Zwar trägt jeder einzelne Autor mit seinen Krimis zur stärkeren Wahrnehmung des Genres bei, aber gemeinsam sind wir unüberseh- und -hörbar. Nicht zuletzt, weil sich einige wunderbare Kolleginnen und Kollegen unermüdlich für den Verein und lautstark für Autorenrechte einsetzen. Davon profitieren wir alle – vom Debütautor bis zur Bestsellerautorin. Abgesehen davon macht es riesigen Spaß, alljährlich bei der CRIMINALE so vielen Gleichgesinnten zu begegnen, die ebenso gerne morden, philosophieren, diskutieren, sich bei einschlägigen Workshops fortbilden und feiern wie ich. Claudia Rossbacher

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