SOKO Graz – Steiermark
Beate Maxian, Christiane Franke, Carsten Sebastian Henn, Herbert Dutzler, Christiane Dieckerhoff, Alexander Pfeiffer, Günter Neuwirth, Christine Brand, Elke Pistor, Robert Preis, Isabella Archan, Reinhard Kleindl, Constanze Dennig, Klaudia Blasl

SOKO Graz – Steiermark

Kurzgeschichten zur CRIMINALE 2017

Gmeiner Verlag

Herausgegeben von Claudia Rossbacher

320 Seiten, Taschenbuch
ersch. April 2017
ISBN 9783839220788
11,99 € [D]
     

Beschauliches Graz? Idyllische Steiermark? Das Böse ist bekanntlich immer und überall. Davon wusste schon die steirische Popgruppe EAV ein Lied zu singen. Und das gilt erst recht, wenn an die 200 Krimiautoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Graz einfallen, um dort die CRIMINALE 2017 zu veranstalten. Doch damit nicht genug. Ihre literarisch-kriminellen Spuren führen weiter durch die Steiermark, zu jenen Tatorten, die in spannenden Kurzkrimis verewigt wurden.

Ihre literarisch-kriminellen Spuren führen weiter durch die Steiermark, zu jenen Tatorten, die in spannenden Kurzkrimis verewigt wurden – von 15 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: Isabella Archan, Klaudia Blasl, Christine Brand, Constanze Dennig, Christiane Dieckerhoff, Herbert Dutzler, Christiane Franke, Carsten Sebastian Henn, Reinhard Kleindl, Beate Maxian, Günter Neuwirth, Alexander Pfeiffer, Elke Pistor, Robert Preis und Herausgeberin Claudia Rossbacher.

Beate Maxian

Beate Maxian

Österreicherin mit bayerischen Wurzeln. Sie verbrachte ihre Kindheit in Bayern, Österreich und im arabischen Raum, lebt heute als freie Autorin, Moderatorin und Journalistin in Oberösterreich. Ihre in Wien angesiedelten Kriminalromane mit der Journalistin Sarah Pauli sind österr. Bestseller. Sie ist Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimi Festivals: Krimi Literatur Festival at. 

Auszeichnungen:

Stipendium Literaturhaus Wiesbaden

Nominierung für den Leo Perutz Preis der Stadt Wien 

 

 

Christiane Franke

Christiane Franke

geb. 1963, lebt in Wilhelmshaven am wunderschönen Jadebusen.

Christiane Frankes Romane spielen an der Nordsee - hier überwiegend mit den beiden Kommissarinnen Oda Wagner und Christine Cordes die sie inzwischen schon in vielen Fällen begleitet. In ihren Kurzkrimis reist sie gern durchs ganze Land und liebt es, dort auch einmal die humorigeSchiene einzuschlagen.
Mit ihrem Kurzkrimi "Schlafes Schwester" war sie für den Deutschen Kurzkrimipreis (Tatort Eifel) nominiert. Für 2011 erhielt sie das Stipendium "Tatort Töwerland" der Insel Juist.

Im August 2014 erscheint im Rowohlt Verlagmit "Krabbenbrot und Seemannstod" der Auftakt zur eher heiteren Ostfrieslandkrimireihe , der in Neuharlingersiel spielt und den sie gemeinsam mit Cornelia Kuhnert geschrieben hat.

Carsten Sebastian Henn
© Britta Schmitz

Carsten Sebastian Henn

Der Kölner Autor Carsten Sebastian Henn (* 1973) gilt als "Deutschlands König des kulinarischen Krimis". Seine Reihe um den Meisterdetektiv Ahrtaler Koch und Julius Eichendorff hat bereits über 100.000 Exemplare verkauft, und erscheint auch in Hörbuchform gelesen von Star-Entertainer und-Kabarettist Jürgen von der Lippe. Die Reiseagantur "Ibali" bietet Mehrtägige Reisen zu den Handlungsorten Seiner mittlerweile vier Kriminalromane um den Nachfahren des Berühmten deutschen Dichters.

Seit Sommer 2006 ist Carsten Sebastian Henn als literarischer Kolumnist für das "Gault Millau Magazin" tätig. 1998 Gewann er den Jack-Gonski-Preises für SlamPoetry. 2005 Erhielt er den Kulturpreis der Stadt Hürth.

Aber nicht nur durch seine literarischen Werke, Sondern auch durch seine zahlreichen Sachbücher zum Thema Wein hat Carsten Sebastian Henn sich deutschlandweit einen Namen gemacht. Dank Seiner Arbeit als ständiger Mitarbeiter des internationalen Weinmagazins "Vinum" und bei Deutschlands berühmtestem Weinführer, dem "Gault Millau WeinGuide", gilt er als eine der feinsten Nasen der Szene - und als eine der spitzesten Federn. In seinem Garten keltert Carsten Sebastian Henn, der auch in Australien Während deines Studiums Weinbauseminare belegte, eigenen Wein. Er ist Mitglied in der "Fédération Internationale des Journalistes Ecrivains et des Vins et Spiritueux" (FIJEV).

Herbert Dutzler
© rage

Herbert Dutzler

geboren 1958, lebt in Schwanenstadt (Österreich). Diplomarbeit im Germanistikstudium zum Thema Kriminalroman. Erste Veröffentlichung eines Kurzkrimis in „Aus für Santa Claus“, erschienen bei federfrei 2008. „Letzter Kirtag“, erschienen 2011 bei Haymon,ist sein Debüt als Krimiautor.

Christiane Dieckerhoff
© Dieckerhoff

Christiane Dieckerhoff

Christiane Dieckerhoff lebt mit ihrem Mann, dem Musiker Eckhard Dieckerhoff am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. Als Christiane Dieckerhoff schreibt sie vorwiegend Spreewaldkrimis und als Anne Breckenridge historische Romane. Gemeinsam mit ihrem Mann gestaltet sie die Leseshow Mord & Musik mit Texten aus ihren Büchern und dazu passenden Musikstücken. 

Aktuell organisiert Christiane Dieckerhoff als Jurysekretärin den Glauser Krimipreis der Autoren in der Kategorie Debüt. Vertreten wird sie durch die Kölner Agentur Molden. Mehr Informationen über aktuelle Bücher und Lesungstermine finden sich auf der Homepage der Autorin.
www.krimiane.de/

Alexander Pfeiffer
© Carina Faust

Alexander Pfeiffer

Geboren 1971, lebt als freier Autor, Literatur-Veranstalter, Moderator und Leiter von Schreibwerkstätten in Wiesbaden.

Von 2007 bis 2014 hessischer Landesvorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller (VS), 2009 bis 2012 Jurysekretär für den Friedrich-Glauser-Preis (Krimipreis der Autoren) in der Sparte Debüt. Freier Mitarbeiter des Wiesbadener Literaturhauses Villa Clementine für das Wiesbadener Krimistipendium und den Wiesbadener KrimiMärz.

Neben zwei Bänden mit Kurzgeschichten und einem Gedichtband veröffentlichte er die Wiesbadener Krimi-Trilogie „Im Bauch der Stadt“ (2005), „So wie durchs Feuer hindurch“ (2006) und „Das Ende vom Lied“ (2008 – alle Societäts Verlag, Frankfurt). Von 2010 bis 2012 gab er die Anthologiereihe „KrimiKommunale“ (Kommunal- und Schul-Verlag, Wiesbaden) heraus. 2014 erhielt er den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi für die Geschichte „Auf deine Lider senk ich Schlummer“ (aus: "Küche, Diele, Mord", KBV). 2016 erschien der erste Kriminalroman um den Filmvorführer Sänger unter dem Titel "Geisterchoral" (Emons Verlag, Köln).

Günter Neuwirth
© Mike Markart

Günter Neuwirth

Faktenlage

Im Jahr 1966 in Wien geboren und ebenda aufgewachsen. Danach einige Jahre wohnhaft in Graz. Nun befindet sich der Lebensmittelpunkt am Waldrand der steirischen Koralpe.

In jungen Jahren durch Auftritte als Keyboarder in Wiener Jazzclubs, mit zwei Solokabarettprogrammen und literarischer Performance auf Kleinkunstbühnen aktenkundig geworden.

Mittlerweile hauptsächlich als Autor mit dem Schwerpunkt im Bereich Kriminal- und Spannungsliteratur tätig.

Christine Brand

Christine Brand

Aufgewachsen im Emmental, gelernte, aber nie praktizierende Lehrerin, stattdessen jahrelang schreibend für Tageszeitungen, oft als Gerichtsberichterstatterin, später TV-Reporterin für die „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens, heute Redaktorin NZZ am Sonntag. Publikationen: „Schattentaten – wahre Kriminalfälle ans Licht gebracht“, Stämpfli Verlag, 2008. Kriminalgeschichten „Späte Rache“, „Lochbach-Geist“ und "Tod am Napf" in den Krimianthologien „Mordsgeschichten aus dem Emmental“, Landverlag, sowie "Toter Hund" in "Berner Blut", Gmeiner.Kriminalroman „Todesstrich“, Landverlag, 2009. Kriminalroman "Das Geheimnis der Söhne", Landverlag 2010. Kriminalroman "Kalte Seelen", Landverlag 2013. Lebt als Bernerin in Zürich.

Elke Pistor

Elke Pistor

Elke Pistor wurde 1967 geboren, ist verheiratet, hat zwei Kinder, drei Katzen und zahllose rote Accessoires. Sie liebt gute Freude, gutes Essen und gute Bücher und hasst Fanatiker jeglicher Couleur, Intoleranz und Ungerechtigkeit. Andere mögen an ihr ihren rheinländischen Humor, ihre Loyalität, Zuverlässigkeit und Selbstironie. 2011 fand sich ihr Name auf der Short-List zum "NordMordAward", 2014 erhielt sie das Töwerland-Stipendium, 2015 wurde sie für den Friedrich-Glauser-Preis in der Kategorie Kurzkrimi nominiert. Im Jahr 2012 war sie Jurymitglied für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Debüt und 2013 Juryorganisation. Zudem wurde sie 2016 zum dritten Mal in Folge in die Jury des Jacques-Berndorf-Preis (Eifel-Krimi-Förderpreis) berufen. 2014 wurde sie zur Sprecherin des Syndikats gewählt und leitete bis 2016 die Geschäftsstelle. Mehr über Elke PIstor finden Sie unter:

Robert Preis

Robert Preis

Robert Preis wurde am 8.August 1972 in Graz geboren.
Er studierte Publizistik und Ethnologie in Wien, verbrachte eineinhalb Jahre in Kroatien und war dort Mitbegründer einer Jugendzeitschrift. Seit dem Jahr 2000 arbeitet er als Redakteur der Kleinen Zeitung in Graz.

Sein Debütroman erschien 2007 („Schatten über Anderswo“, Verlag Federfrei) und ist im Fantasy-Genre angesiedelt. Mit „Das Gerücht vom Tod“ (Leykam, 2009) legte er einen Historischen Roman vor, ehe er im März 2012 – wieder bei Federfrei – mit „Trost und Spiele“ ins Krimifach wechselte. Im Herbst 2013 erschien dessen Fortsetzung „Graz im Dunkeln“ (Emons Verlag), weiters: "Die Geister von Graz" (Emons, 2014), "Der Engel von Graz" (Emons, 2015). 
Preis lebt mit seiner Familie in der Nähe von Graz.

Isabella Archan

Isabella Archan

Die ausgebildete Schauspielerin Isabella Archan, geboren 1965 in Graz, arbeitete viele Jahre an Stadt- und Staatstheatern in Österreich, der Schweiz und Deutschland. Seit 2002 lebt sie freiberuflich in Köln, hier begann auch ihre zweite Karriere als Autorin. Neben dem Schreiben ist Isabella Archan immer wieder in TV- und Filmrollen zu sehen ('Tatort', 'Lindenstraße', 'Diese Kaminskis') und sorgt mit ihren szenischen Krimilesungen bundesweit regelmäßig für ausverkaufte Veranstaltungen.

 

Programme zu den Büchern:

Anton zaubert wieder - der Krimiabend zum Buch

Schere 9  -  eine MordsTheaterLesung

Marie spiegelt sich - Heute Abend Mord

eine MordsTheaterLesung - Tote haben kein Zahnweh

Alle Termine auf der Webseite: www.isabella-archan.de 

Reinhard Kleindl

Reinhard Kleindl

Reinhard Kleindl, geboren 1980 in Graz, studierte Theoretische Physik und veröffentlichte schon früh Kurzgeschichten. Nach Abschluss des Studiums begann er, als freier Wissenschaftsjournalist zu arbeiten, und kam bald darauf mit dem Trendsport "Slackline" in Kontakt. Inzwischen ist er Profi und realisiert Projekte rund um den Globus, etwa über den Victoria Falls oder auf den Drei Zinnen in Südtirol. Nach seinem Krimidebüt "Gezeichnet" ist "Baumgartner und die Brandstifter" der zweite Fall in der Krimiserie um den Grazer Inspektor.
www.buchwerk.at

Constanze Dennig

geboren und Matura in Linz, Studium Uni Wien Medizin, dann
Fa. für Psychiatrie und Neurologie, niedergelassen in Graz und Wien, 2 Kinder
office@dennig.at
www.dennig.at
www.constanzedennig.com
www.theater-am-lend.at

Theaterleiterin des „Theater am Lend“ in Graz, Regisseurin und Autorin von  

Theaterstücken: © Thomas Sessler Verlag Wien
die auch teilweise ins Russische durch das Goetheinstitut Moskau übersetzt wurden.
Aufführungen in Ukraine, Russland, Deutschland, Österreich

„Exstasy Rave“, „Valse triste“, „Himmel über Bagdad“, „Demokratie“, „Am Hund“, „Schlussapplaus für Oskar W.“, „Wie geht’s dir mit mir?“, „Phantomschmerz“, „Bauch zur Miete“, „Homo touristicus“,„Geliebtes Eierschalenkind“, „Urlaub mit Frau Mann“,„Verhüllte Ermittlungen“,„Geriatrischer Cocktail“, „Cafe de ja veu“, „Klassische Liebesschnipsel“, „Essen“ etc.

Mehrere Drehbücher, Kurzgeschichten etc.

Mitglied der GAV (Grazer Autorenvereinigung)

Klaudia Blasl

Klaudia Blasl

Klaudia Blasl ist süchtig nach gutem Essen. Kaum hat sie
Hunger, kommt sie auf böse Gedanken. Kein Wunder also, dass die gebürtige Steirerin vorwiegend als Kolumnistin und Kulinarikjournalistin tätig ist.

Wegen ihrer kalorischen Triebhaftigkeit hat die Germanistin bereits die
halbe Welt bereist, lange Jahre in Italien verbracht und als Zeitvertreib
zwischen den Mahlzeiten mit dem »Morden« begonnen.

Neben diversen „Auftragsmorden“ zeugen vor allem ihre beiden - im fiktiven steirischen Damischtal angesiedelten – satirischen Kriminalromane „Miederhosenmord“ und „Gamsbartmassaker“ von sprachwitzigen Pointen, schwarzem Humor und bitterbösen Einblicken in die österreichische Provinz.

www.damischtal.at
Claudia Rossbacher
© Foto: Sarah Koska

Claudia Rossbacher

Claudia Rossbacher wurde in Wien geboren, ihre Kindheit war von fernen Ländern und fremden Kulturen geprägt. Unter anderem lebte sie in Teheran und Jakarta. Nach einem Tourismusmanagementstudium zog es sie als Model in die Modemetropolen der Welt. Danach war sie Texterin und Kreativdirektorin in internationalen Werbeagenturen. Seit 2006 arbeitet sie als freie Autorin und Herausgeberin in Wien und in der Steiermark und verfasst vorwiegend Kurzkrimis und Kriminalromane. »Steirerblut« und »Steirerkind« wurden für den ORF und die ARD verfilmt, »Steirerkreuz« - ausgezeichnet mit dem »Buchliebling 2014« - soll demnächst folgen.

Interview mit der Herausgeberin

Stadt. Land. CRIMINALE Graz – Steiermark.

In April 2017 erscheint anlässlich der CRIMINALE, die – nach Wien 2008 – zum zweiten Mal in Österreich stattfindet, die Anthologie SOKO Graz  Steiermark. Als Herausgeberin können Sie uns bestimmt schon etwas über die Autorinnen und Autoren verraten, die literarische Beiträge geleistet haben?

Claudia Rossbacher: Die Auswahl ist eine gelungene Mischung aus insgesamt fünfzehn österreichischen, deutschen und schweizerischen Autorinnen und Autoren. Unter ihnen finden sich Preisträgerinnen und Preisträger und Nominierte des renommierten Friedrich-Glauser-Preises aus den letzten Jahren sowie Kolleginnen und Kollegen, die sich durch besonderes Engagement im SYNDIKAT hervorgetan haben, nicht zu vergessen einige Lokalmatadore, die Graz und die Steiermark bestens kennen. Ein abwechslungsreiches, spannendes und unterhaltsames Lesevergnügen ist somit garantiert.

Die literarischen Tatorte befinden sich in Graz und der Steiermark. Geht es hier tatsächlich so mörderisch zu?

Claudia Rossbacher: Könnte man meinen, wenn man sich ansieht, welchen Aufschwung Kriminalromane ganz besonders aus der Steiermark in den letzten Jahren genommen haben. Als 2011 mein Krimi Steirerblut, der dem ORF als Vorlage für den gleichnamigen Landkrimi für die Steiermark diente, und wenige Monate später Herbert Dutzlers erster Gasperlmaier-Krimi erschienen, waren wir noch ziemlich allein auf heimischer Flur, einmal abgesehen von Wolf Haas, dessen Knochenmann im südsteirischen Klöch verortet ist, und den Salzkammergut-Romanen des Alfred Komarek. Damals haben wir den Grundstein für eine ganze Reihe von Steirerkrimis gelegt, nicht nur für uns, sondern auch für einige Kolleginnen und Kollegen, die sich inzwischen ebenfalls erfolgreich durch die Steiermark morden. Soweit mir bekannt ist, tun wir dies aber alle nur fiktiv. 

Die CRIMINALE beschränkt sich nicht nur auf die Murmetropole, auch in einigen steirischen Regionen wird heftig gemordet. 

Claudia Rossbacher: Gemordet und in der Folge an den Tatorten gelesen. Es war uns ein Anliegen, auch die ländlichen Regionen in die Anthologie und in die Lesungen einzubeziehen. Aus organisatorischen Gründen konnten wir uns aber nicht allzu weit von Graz entfernen. So ist Riegersburg einer der am weitesten entfernten CRIMINALE-Tatorte.      

Und welche Orte außer Graz und Riegersburg sind noch literarische Tatorte?

Claudia Rossbacher: Mit dabei sind auch Frohnleiten, Gratwein-Straßengel, Leibnitz, Stainz und Wies. 

Sie selbst stammen aus Wien. Warum haben Sie sich ausgerechnet dem Steirerkrimi verschrieben?

Claudia Rossbacher: Meine Liebe zur Steiermark hat schon in frühester Kindheit begonnen, als ich im Sommer ins Ferienlager am Reinischkogel geschickt wurde. Für mich als überbehütetes Stadtkind war das damals die große Freiheit, die ich sehr genossen habe. Zufall oder nicht: 20 Jahre später habe ich einen Obersteirer geheiratet, mit dem ich bald 25 Jahre zusammen bin. Im Frühjahr 2015 habe ich den an Wien verlorenen Sohn wieder heimgeführt, seit damals leben wir nämlich die meiste Zeit am Reinischkogel, womit sich der Kreis schließt.  

Sie selbst haben ja auch eine Geschichte für die Anthologie geschrieben. Welcher Ort wird darin Schauplatz eines Verbrechens?

Claudia Rossbacher: Raten Sie mal … Richtig, es ist der Reinischkogel. Geschrieben habe ich meinen Kurzkrimi für unseren Kooperationspartner Energie Steiermark, der ja landesweit in unterschiedlichen Geschäftsfeldern tätig ist. Also dachte ich mir, warum in die Ferne schweifen, und habe ausnahmsweise einmal vor der eigenen Haustür gemordet. 

Als Herausgeberin haben Sie auch die passenden Autorinnen und Autoren den jeweiligen Kooperationspartnern der CRIMINALE zugeordnet. Wie sind Sie dabei vorgegangen?  

Claudia Rossbacher: Erst einmal möchte ich vorausschicken, dass dem lokalen Organisationsteam der SOKO Graz – Steiermark, zu der neben mir auch Koordinator Günter Neuwirth, Constanze Dennig-Staub, Robert Preis, Klaudia Blasl und Reinhard Kleindl zählen, allerorts großes Interesse und Begeisterung für die CRIMINALE entgegengeschlagen ist. Sei es bei der Stadt Graz, dem Land Steiermark, den angesprochenen Gemeinden, Tourismusbüros, Medienpartnern und anderen Unternehmen, die dankenswerterweise Europas größten Branchentreff, der alljährlich an die 200 deutschsprachigen Krimiautoren zusammenführt, unterstützen. Großer Dank gebührt auch Constanze Dennig-Staub und ihrer Geschäftspartnerin Bettina Mitter, die mit ihrem Theater am Lend als offizieller Veranstalter der CRIMINALE auftreten. 

Aber zu Ihrer Frage: Bei den steirischen Autorinnen und Autoren hat sich die Zuordnung der Regionen und Kooperationspartner quasi von selbst ergeben, weil sie dorther stammen, dort leben oder einen persönlichen Bezug dazu haben. Die anderen habe ich nach ihren Biografien, Spezialgebieten und Interessen zugeteilt. Und, was soll ich sagen? Die Anthologie ist rundum gelungen!

Apropos CRIMINALE: Die SOKO Graz – Steiermark und einige Kolleginnen und Kollegen vom SYNDIKAT haben sich auch veranstaltungstechnisch ordentlich ins Zeug gelegt: So können vom 2. bis zum 7. Mai 2017 zahlreiche Lesungen von krimibegeisterten Zuhörern besucht werden.

Claudia Rossbacher: Die Lesungen an den literarischen Tatorten sind immer ganz besondere Veranstaltungen – sowohl für die beteiligten Autorinnen und Autoren als auch für die Kooperationspartner und das Publikum, das in der CRIMINALE-Woche auch sonst noch eine ganze Menge geboten bekommt. Hier gebührt mein Dank den Kolleginnen und Kollegen vom SYNDIKAT – allen voran Angela Eßer, Jana Jürß, Sabina Altermatt, Mariella Terzo und Daniel Carinsson. Die Anthologie-Lesungen bilden dabei nur ein Teil neben dem Tagungsprogramm, den Podiumsdiskussionen, der Eröffnungs-Benefizlesung, der langen Nacht des Krimis und der Verleihung der Friedrich-Glauser-Preise sowie des Hansjörg-Martin-Preises auf der Abschlussgala der CRIMINALE. 

Wir danken für das Interview!

Termine

Wann Was Wo
06. Apr 17
19:00 Uhr
Totentrank - Thriller
Erstpräsentation in Graz
Steiermärkische Landesbibliothek
8010 Graz
07. Apr 17
18:00 Uhr
Totentrank - Thriller
Buchpräsentation in Deutschlandsberg
Buchhandlung Leykam
8530 Deutschlandsberg
20. Apr 17
19:30 Uhr
Totentrank - Thriller
Buchpräsentation in Lannach
Öffentliche Bibliothek Lannach
8502 Lannach
02. Mai 17
19:00 Uhr
Tausend Rosen, alte Autos und ein paar Leichen
„SOKO Graz – Steiermark“ Anthologie-Lesung in Frohnleiten
Buch & Co – Bücherei Frohnleiten
8130 Frohnleiten
02. Mai 17
19:00 Uhr
Auf Spurensuche in der MEDIEN HAK Graz
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
MEDIEN HAK Graz/Literaturcafé
8010 Graz
02. Mai 17
19:00 Uhr
Tausend Rosen, alte Autos und ein paar Leichen
„SOKO Graz – Steiermark“ Anthologie-Lesung in Frohnleiten
Buch & Co – Bücherei Frohnleiten
8130 Frohnleiten
02. Mai 17
20:00 Uhr
Thrill im Dachbodentheater
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Dachbodentheater
8510 Stainz
02. Mai 17
19:00 Uhr
Auf Spurensuche in der Medien HAK Graz
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Medien HAK Graz/Literaturcafé
8010 Graz
02. Mai 17
20:00 Uhr
Thrill im Dachbodentheater
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Dachbodentheater
8510 Stainz
03. Mai 17
19:00 Uhr
Mord und Totschlag für den guten Zweck
Benefiz-Lesung mit Friedrich Ani (D), Christine Brand (CH) und Claudia Rossbacher (A)
Theater am Lend
8020 Graz
04. Mai 17
19:00 Uhr
Mordsweiber
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Steiermärkische Landesbibliothek
8010 Graz
04. Mai 17
19:00 Uhr
Mordsweiber
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Steiermärkische Landesbibliothek
8010 Graz
04. Mai 17
19:00 Uhr
Der laute Tod des Peppo Wimmer
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung in Leibnitz
Marenzikeller
8430 Leibnitz
04. Mai 17
19:00 Uhr
Der laute Tod des Peppo Wimmer
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung in Leibnitz
Marenzikeller
8430 Leibnitz
04. Mai 17
19:00 Uhr
Tödliche Energie
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Tödliche Energie
8010 Graz
04. Mai 17
19:00 Uhr
Tödliche Energie
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Tödliche Energie
8010 Graz
04. Mai 17
18:30 Uhr
Reise mit Robert
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung in Riegersburg
Zotter Schokoladen Manufaktur
8333 Riegersburg
04. Mai 17
18:30 Uhr
Reise mit Robert
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung in Riegersburg
Zotter Schokoladen Manufaktur
8333 Riegersburg
04. Mai 17
19:00 Uhr
Mordsspannung im Kellergewölbe
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Wohnpark Gösting, „Vinothek“
8051 Graz
04. Mai 17
19:00 Uhr
Mordsspannung im Kellergewölbe
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Wohnpark Gösting, „Vinothek“
8051 Graz
04. Mai 17
18:00 Uhr
Aber der Wagen der rollt ...
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
LD Steiermark Wiener Städtische Versicherung
8010 Graz
04. Mai 17
20:00 Uhr
Mordskerle
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Theater im Kürbis
8551 Wies
04. Mai 17
18:00 Uhr
Aber der Wagen der rollt ...
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
LD Steiermark Wiener Städtische Versicherung
8010 Graz
04. Mai 17
20:00 Uhr
Mordskerle
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Theater im Kürbis
8551 Wies
04. Mai 17
19:00 Uhr
Leidfaden
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Stadtbibliothek Graz-Nord
8020 Graz
04. Mai 17
19:00 Uhr
Leidfaden
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Stadtbibliothek Graz-Nord
8020 Graz
04. Mai 17
17:00 Uhr
Das SYNDIKAT stellt sich vor
Schreibduos: Wie man dasselbe Buch schreibt, ohne sich dabei die Köpfe einzuschlagen
Hotel Weitzer
8020 Graz
05. Mai 17
19:00 Uhr
Nackt
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung in Gratwein-Straßengel
Parkresidenz Straßengel
8111 Gratwein-Straßengel
05. Mai 17
16:30 Uhr
Sonne und Schatten
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Theater am Lend
8020 Graz
05. Mai 17
16:30 Uhr
Sonne und Schatten
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung
Theater am Lend
8020 Graz
05. Mai 17
15:00 Uhr
Das SYNDIKAT stellt sich vor
Hört mir hier jemand zu?
Hotel Weitzer
8020 Graz
05. Mai 17
19:00 Uhr
Nackt
"SOKO Graz - Steiermark" Anthologie-Lesung in Gratwein-Straßengel
Parkresidenz Straßengel
8111 Gratwein-Straßengel
07. Mai 17
13:00 Uhr
Backhendlmorden
Kriminelles Dinner mit der SOKO Graz-Steiermark
Theater am Lend
8020 Graz