KILLERCODE
Lothar Berg

KILLERCODE

Thrillerreihe "Hochspannung" E-Book Bastei Entertainment
Mai 2016
ISBN 9783732520176
     

KILLERCODE von Lothar Berg                                                                 Als E-Book bei Bastei Entertainment in der Reihe "Hochspannung"

Ein Serienkiller verbreitet Hass, Misstrauen und Angst in Berlins Unterwelt rund um die Oranienburger Straße. Die Opfer der grauenvollen Taten scheinen willkürlich ausgewählt. Schon bald traut keiner keinem mehr, und ein paar zwielichtige Gestalten versuchen, die Mordserie zu ihrem Vorteil zu nutzen.
Einer der Toten: Die ehemalige Rotlichtgröße Richard Zastrow. Seine Frau engagiert den Privatermittler Nikolaus "Nik" Schweigert, der nicht nur selbst ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt, sondern auch raucht, säuft und eine große Schwäche für Frauen hat. Nik entdeckt ein Muster hinter den Morden im Rotlichtmilieu. Doch für die Polizei wird er schnell zum Verdächtigen – und auch die Gangsterbosse nehmen ihn ins Fadenkreuz …

Bestseller-Autor Veit Etzold über "Killercode" von Lothar Berg: 

"Der Killercode ist etwas Besonderes. Lothar Berg bietet nicht nur authentische, harte und packende Unterhaltung. Er kennt auch das Milieu und die Szene in der Hauptstadt – aus eigener Erfahrung. Und das merkt man in jedem Satz! Authentizität und brachiale Sprache sind Lothar Bergs Tatwerkzeuge. Ein hochspannender Thriller von einem Autor, der weiß, wovon er schreibt."

Lothar Berg

Lothar Berg

*23.01.1951 im Kohlenpott, freier Autor seit 2001, mit authentischem Hintergrund für Krimis. Vorliebe für Details, Figuren und Dialoge. Diverse Inszenierungen/Regie für die Bühne, TV/Kino, eigene Lesungen, Biografien, Romane, Kurzgeschichten, Gedichte, Liedertexte ...

Empfehlung der Woche

Killercode ist die Empfehlung der Woche der SYNDIKATs-Redaktion vom 12. September 2016.

Kritikerstimmen

Der Killercode ist etwas Besonderes. Lothar Berg bietet nicht nur authentische, harte und packende Unterhaltung. Er kennt auch das Milieu und die Szene in der Hauptstadt – aus eigener Erfahrung. Und das merkt man in jedem Satz! Authentizität und brachiale Sprache sind Lothar Bergs Tatwerkzeuge. Ein hochspannender Thriller von einem Autor, der weiß, wovon er schreibt.
Bestseller-Autor Veit Etzold über "Killercode"

Brutal. Ehrlich. Authentisch! Es kommt selten vor, dass ich ein von mir lektoriertes Buch ausdrücklichempfehle: KILLERCODE von Lothar Berg ist so ein Roman. Mit einem absolut überraschenden Anfang und einem brutalen Schluss. Dazwischen viele starke Gefühle und Charaktere aus dem Berliner Milieu, wie es mir so authentisch noch nicht untergekommen ist. Kein Wunder, wie ich nachher erfuhr, ist der Autor Insider dieser Welt, wo es um Ehre, Stolz, nicht nur der Männer, auch der Frauen geht, um einen Ehrenkodex, die die alten Unterweltganoven noch einhalten, während sie schon längst nur die Handlanger der neuen Russenmafia und anderer ausländischer Clans und Gangs sind, die auf alle Regeln pfeifen. In und zwischen den Zeilen fließen viel Blut, Schweiß und Tränen, aber jede einzelne ist echt. Und am Ende sind sie alle nur Verlierer. Ein Roman, der mir nach all den Monaten, seitdem ich ihn gelesen habe, immer noch stark im Gedächtnis bleibt.
Autor und Lektor Uwe Vöhl über "Killercode" (Int. Lektorat, u. a. Romane von Wolfgang Hohlbein, Isaac Asimov, Peter F. Hamilton)

Drei Fragen an Lothar Berg

Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen?
Die Sucht nach Fragen und die Suche nach Antworten haben mich verführt.

Warum haben Sie sich für ein Leben mit dem Verbrechen entschieden?
In dem Augenblick als ich erkannte, dass das Leben keine Fragen stellt.

Was ist Ihre Lieblingstatwaffe?
Satire, Ironie, Implikation.

Leseprobe

Richard ließ sich von den Wellen treiben. Obwohl die ersten Sonnenstrahlen nur schwach waren, machte ihm die etwas frische Brise nichts aus, die die Wasseroberfläche leicht kräuselte.
Um diese Uhrzeit erwachte das Einkaufszentrum im Tempelhofer Hafen gerade zum Leben, und auf den Außenterrassen der Cafés erschienen die ersten Gäste mit einer Zeitung unter dem Arm. Der Kampf um die besten Plätze auf der Terrasse begann, um bei einem heißen Kaffee die Morgensonne zu genießen.
Von den sanften Wellen vorwärtsgeschoben, näherte sich Richard langsam seinem Motorboot, das hier im neuen Hafen gegenüber dem Ullsteinhaus seinen Liegeplatz hatte.
In einigem Abstand zu Richard schwammen ein paar Enten, schielten immer mal wieder zu ihm hinüber, gewöhnten sich dann an ihn und ließen sich nicht weiter bei ihrer Morgenwäsche stören.
Vorne im Kanal zog ein Motorboot vorbei. Nicht sehr schnell, aber es genügte, um einen erhöhten Wellenschlag in das Hafenbecken zu drücken, sodass die Boote an den Stegen heftiger zu schaukeln begangen.
Auch Richards Körper hob und senkte sich, schob sich noch näher an sein Motorboot, die Berlinette, heran. Der Wellenschlag brach sich an der Bordwand, trieb Richards Kopf hoch, um ihn im selben Augenblick wieder in ein kleines Tal rutschen zu lassen. Richards T-Shirt klebte ihm am Leib, und durch die wenigen Haare schimmerte die Haut.
Mit einem dumpfen, klatschenden Geräusch schlug er mit dem Kopf gegen die Bordwand. Es störte ihn nicht, denn Richard lag mit dem Gesicht nach unten im kalten Nass.