Aktuell

Wie jedes Jahr im Rahmen der CRIMINALE, des Jahrestreffens des SYNDIKATs, gab die Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur am Samstagabend auf der festlichen Preisverleihungsgala in Graz (Österreich) die Preisträger und Preisträgerinnen für die Friedrich-Glauser-Preise und den Hansjörg-Martin-Preis 2017 bekannt.

Die Autoren-Jury des SYNDIKATs freut sich über das Debüt "Erstbezug" von Stefan Peters, das vom Picus Verlag für den Preis der Autoren 2018 in der Kategorie „Debüt“ eingereicht wurde.

Der Sozialberater Michael Bogner ist täglich mit Härtefällen am Rand der Gesellschaft konfrontiert. Als ihm ein afghanischer Klient von einem der Kirche nahestehenden Verein erzählt, der Flüchtlingen unter dubiosen Umständen Wohnraum zur Verfügung stellt, läuten bei ihm alle Alarmglocken. Dann stirbt nur ein paar Gassen von Bogners Arbeitsplatz entfernt ein Flüchtling bei illegalen Bauarbeiten.

Schriftstellerin und SYNDIKATs-Mitglied Regula Venske ist die neue Präsidentin der PEN in Deutschland. Für den Erhalt der Meinungsfreiheit will die neue Vorsitzende auch im eigenen Land kämpfen.

Die Autorin Regula Venske ist neue Präsidentin der Schriftstellervereinigung PEN (Poets, Essayists, Novelists). Deren Mitglieder wählten am Freitag in Dortmund die bisherige Generalsekretärin an die Spitze des deutschen PEN-Zentrums.

Der amtierende Präsident, Josef Haslinger, hatte sich nach vier Jahren an der Spitze des Gremiums nicht erneut zur Wahl gestellt. Der 61-jährige Österreicher arbeitet neben seiner schreiberischen Tätigkeit auch als Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.

Die neue Präsidentin Venske betonte, sie wolle wichtige Schwerpunkte des Zentrums wie die Arbeit gegen den Rechtspopulismus und die Hilfe für bedrohte Autoren fortsetzen.

"Rechtspopulismus gibt es ja auch vor der eigenen Haustür, im eigenen Land", sagte die 61-Jährige. Die Meinungsfreiheit sieht die neue Präsidentin vor allem in der Türkei und in Russland bedroht. "Es gibt derzeit viele Themen, die uns beschäftigten", sagte Venske. Dazu zähle sie auch die in den USA einsitzenden Whistleblower. Eine Solidarbotschaft formulierte das PEN-Zentrum für die deutsche Autorin Petra Reski, die regelmäßig über die Mafia schreibt. Die war nach einer Veröffentlichung in einen Rechtsstreit mit einem italienischen Geschäftsmann geraten.

Die Autoren-Jury des SYNDIKATs freut sich über das Debüt "Im Zeichen der Triskele" von Eva Bernier, das vom Grafit Verlag für den Preis der Autoren 2018 in der Kategorie „Debüt“ eingereicht wurde.


Lézardrieux, eine kleine Gemeinde in der Bretagne. An einem stürmischen Morgen wird die Leiche eines deutschen Geschäftsmanns am Strand angespült mit einer verstörenden Wunde auf der Stirn: Dem Toten wurde ein Hakenkreuz eingeritzt. Gendarm Robert Le Clech, nach einigen Jahren im Ausland auf eigenen Wunsch in seine bretonische Heimat zurückversetzt, kommt bei den Ermittlungen nur mühsam voran. Handelt es sich um einen Mord aus Fremdenfeindlichkeit? Um ein Ablenkungsmanöver zur Vertuschung eines anderen Verbrechens?

Die Autoren-Jury des SYNDIKATs freut sich über das Debüt "Zeitungssterben" von Markus R. Leitgeb, das vom GMEINER-Verlag für den Preis der Autoren 2018 in der Kategorie „Debüt“ eingereicht wurde.

In der Wiener U-Bahn bricht ein verheerendes Feuer aus, unter den Opfern befindet sich der Altjournalist Hubert Brandl. Martin Leček, sein junger Kollege, spioniert gerade die schmierigen Machenschaften des Boulevardblatts für eine Aufdeckerreportage aus, als er über Ungereimtheiten im letzten Artikel des Toten stolpert. Als Leček selbst ins Fadenkreuz gerät, wird ihm klar, dass der Boulevard noch weitaus dunklere Geheimnisse verborgen hält, als erfundene Interviews und gekaufte Geschichten …

Neuerscheinungen

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