Einem winzigen Zwei-Personen-Verlag verdanken wir diese Krimi-Entdeckung aus Japan, schreibt Tobias Gohlis, der verantwortlich ist für die FAZ-Krimibestenliste. Der Roman "Der Sonnenschirm des Terroristen" führt in die Zeit der japanischen Stundentenrevolte. Mit dem Preisgeld für den Roman rettet sich der Autor vor der japanischen Mafia.

Es gibt sie noch, die kleinen Verlage, betrieben von wagemutigen Übersetzern und Liebhabern fremder Kulturen. Ihren verdanken wir grandiose Entdeckungen, zum Beispiel den Kriminalroman "Der Sonnenschirm des Terroristen" von Iori Fujiwara.

Erschienen im winzigen Zwei-Personen-Verlag Cass aus Thüringen, der sich auf japanische Literatur spezialisiert hat. Cass, das sind die Verlegerin Katja Cassing, die als Katja Busson viele ihrer eigenen Titel ins Deutsche übersetzt, und ihr Mann Jürgen Stalph, beide Japanologen. 

"Der Sonnenschirm des Terroristen" ist ein Roman voller Geschichte und ein Roman mit Geschichte.

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Bild: Auch Japan war Ende der 60er-Jahre im Aufruhr. (Cass Verlag / dpa)